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Martinstag in der Kita

„Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder…“

Dieses ganz einfache und sehr schöne Martinslied haben wir als Familie erst in der Kita-Zeit kennengelernt und es auch dieses Jahr zum Martinstag im Kindergarten wieder enthusiastisch gemeinsam mit allen Großen und Kleinen gesungen.

Bevor die Martinsfeier der Evangelischen Kita in der Mahlower Straße am Montag, 13.11.2017, aber richtig losging, gab es schon am frühen Nachmittag viel Aufregung bei allen Beteiligten: Im Garten wurden Beleuchtung und Lautsprecher aufgebaut, ein echtes Pferd war für den späteren Tag angekündigt, in der Luft lag schon so ein angenehmer Duft nach Selbstgebackenem, und am liebsten wollten die Kinder ihre Laternen „nur schon einmal ausprobieren“. Aber dafür war es natürlich noch viel zu hell. Bei uns zu Hause haben die Jungs dann kurzerhand eine „Generalprobe“ im Badezimmer durchgeführt: Tür zu, Licht aus, Jalousien herunter, Laternen an.

Schöner war es dann aber doch, als es ab 16.30 Uhr wirklich losging und alle Kinder, Eltern und manche Großeltern, die Erzieherinnen und weitere Beteiligte sich im Garten der Evangelischen Kita versammelten, die „Große Anna“ uns warmherzig begrüßte und wir mit Danas Gitarrenbegleitung das erste gemeinsame Lied anstimmen konnten. Dann kam Kantor Christopher Sosnick mit Bischofshut und -stab als Sankt Martin auf dem Pferd angeritten und teilte seinen Mantel mit „Bettler“ Martin Bindemann, der uns allen noch sehr interessante und etwas weniger bekannte Geschichten über Sankt Martin erzählte, wie z. B. dass dieser gar nicht Bischof werden wollte und wie es dann doch dazu kam, oder auch dass der Martinsfischer (besser bekannt als Eisvogel) vom Heiligen Martin sein prächtig buntes Federkleid bekommen haben soll.

Wie „ein Lichtermeer zu Martins Ehr‘“ sind wir danach gemeinsam mit entflammten Later-nen die Feldstraße hinuntergelaufen. Heidi und Ines hatten mit ihren Sonnenkindern erstklassige rote und grüne Apfellaternen mit kleinen Mäusen darauf gebastelt, bei Nadine und Akram wurden in der Sterngruppe rote Lampions wunderhübsch mit von den Kin-dern bunt bemalten Papierförmchen beklebt und die Mondkinder hatten mit ihren Erzie-herinnen großartige Schäfchen-Laternen mit Watte-Wolle und baumelnden Füßen vorbe-reitet. An all den bunten Laternen und Lichtern haben sich dann auch die „Omis und Opis“ im Seniorenheim Bethesda erfreut, denen wir dann noch einmal beschwingt unsere Martinslieder vorgesungen haben, bevor wir wieder zur Kita zurückgelaufen sind und uns um das wärmende Lagerfeuer eingefunden haben.

Bei den dann verteilten Martinshörnchen wussten die Kinder ganz genau: „Mama, die muss man teilen!“ Und das taten dann auch alle fröhlich und sehr gewissenhaft miteinander. Schön ist, dass sich zu solchen Gelegenheiten auch immer wieder ehemalige Kita-Kinder mit ihren Eltern anschließen und in der Gemeinschaft mitfeiern. Ebenso wie die Krabbelgruppe „Kirchenmäuse“, die auch komplett mit dabei sein konnte.

Nach viel Gesang, Martinshörnchen und netten Gesprächen sind wir dann mit den bunten Laternen nach Hause gewandert. „Rote, gelbe, grüne, blaue. Lieber Martin, komm und schaue!“ So geht der Text des eingangs erwähnten Liedes weiter und ich bin sicher: Alle die kamen und schauten, hatten ihre helle Freude an unserem gemeinsamen, schönen Martinsfest.

Gabriele Stratmeier

Letzte Änderung am: 29.01.2018