Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

Antikriegstag - 1. September, 10.30 Uhr in der Friedhofskapelle

Gottesdienst, Konzert und Eröffnung der Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen“ in der Holzkapelle

In der Bundesrepublik wird dieser Tag alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939. Die Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief. In diesem Rahmen passt die Eröffnung der Ausstellung zur Geschichte der Baracke auf dem Teltower Friedhof. Die drei Nutzungsphasen des Gebäudes wurden von Schülerinnen und Schülern eines Religionskurses des Immanuel-Kant-Gymnasiums Teltow erarbeitet. Begleitung und Unterstützung gab es dabei von Frau Fritzsche (Referendarin) und Herrn Noack (Religionslehrer). Die Baracke, die zuletzt als Ersatzkapelle diente, war ursprünglich Teil einer Barackenanlage des KZ-Außenlagers Grüneberg (Landkreis Oberhavel). Das Außenlager gehörte zum KZ Ravensbrück. So schließt sich der thematische Kreis zum 1. September. Engagement für ein gesellschaftliches Miteinander, Einsatz für Frieden, Integration statt Verfeindung passen zu unserem christlichen Auftrag und fordern uns fast täglich dazu heraus. So bildet die Ausstellung ein wichtiges Puzzleteil der Erinnerungskultur und dem wachen Gedenken unserer Geschichte.

Am Samstag, 1. September, laden wir herzlich auf den Teltower Friedhof ein.

          10.30 Uhr     Gottesdienst in der Kapelle auf dem Friedhof, anschließend Eröffnung der Ausstellung „Licht ins Dunkel bringen“

          13.00 Uhr     Mittagsandacht mit dem Jugendchor in der Ausstellung

          16.00 Uhr     Konzert mit Ronald Gottschling und Jens Bodenburg


Ausstellung in der Holzkapelle auf dem Friedhof

Unsere Ausstellung – Ein spannender Prozess mit einer Überraschung am Ende!

Am Anfang war das Chaos und die Überforderung, denn eine Ausstellung zu gestalten ist für uns Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse etwas ganz Neues.

Wir haben unter anderem die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Ravensbrück besucht, in dessen Archiv recherchiert und mit Pfarrer Ziemann, dem Pfarrer der ehemaligen Häsener Kapelle, geredet. So haben wir mittlerweile viele Informationen gesammelt.

Die Schwierigkeit besteht darin, aus all diesen Informationen das Wichtige auszuwählen und daraus eine Ausstellung zu gestalten. Zudem gibt es zu einigen Themen wahnsinnig viele Dokumente, und zu anderen finden wir kaum Antworten. Wie können wir also anfangen, die Geschichte unserer ehemaligen Ersatzkapelle in Form einer Ausstellung darzustellen?

Zuerst muss eine Ordnung her. So entsteht für alle Ausstellungsbereiche eine Leitstruktur, die uns dabei hilft, sich den Präsentationsraum besser vorzustellen und kleinere Abschnitte zu bearbeiten. Im Moment sprudeln die Gestaltungsideen im Klassen-zimmer des Immanuel-Kant-Gymnasiums und wir sind gespannt, was sich davon realisieren lässt und was modifiziert werden muss.

Skizze unserer Ausstellungsstruktur:

Vor uns liegen dennoch einige spannende Arbeitswochen, denn mit dem Beginn der Sommerferien wollen wir unser Ausstellungsschaffen beenden und Ihnen unsere Ergebnisse präsentieren.

Das Resultat bleibt eine kleine Überraschung für Sie und uns. Wir laden Sie hiermit herzlich ein, sich von unserer Ausstellung „KZ-Baracke in Teltow – Licht ins Dunkel bringen“am Freitag, dem 29. Juni, um 19.00 Uhr in der ehemaligen Ersatzkapelle auf dem Friedhof überraschen zu lassen!

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung findet dann am Samstag, 01. September 2018 statt. Näheres hierzu in der Juli/August-Ausgabe der Gemeindenachrichten.

Geraldin Fritzsche

Letzte Änderung am: 27.08.2018