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Abschiedsworte von Henry Sprenger

Liebe Gemeinde, liebe Jugendliche,

„Ein jegliches hat seine Zeit und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde…“, weiß das biblische Buch Prediger im dritten Kapitel. Gelegentlich wirkt diese Bibelstelle etwas strapaziert. Jedoch steckt in der biblischen Weisheit ein großer Schatz, der keine Inflation und kein Verfallsdatum kennt. So möchte ich mich einreihen und mich und Olsen mit diesem Bibelwort von Ihnen und euch in den Gemeinden Teltow/Ruhlsdorf herzlich verabschieden.

Nach über 20 Jahren Jugendarbeit und davon fast 12 Jahre beruflicher Tätigkeit für die Gemeinden Großbeeren, Teltow/Ruhlsdorf und Güterfelde, ist der Augenblick richtig, um nachhaltige Veränderungen anzugehen und mich beruflich neu zu orientieren. Mein Weg führt mich in die Nachbarschaft nach Berlin-Dahlem. Dort beginne ich am 1. Juli die Stelle als Gemeindediakon mit dem Schwerpunkt „Arbeit mit Senior*innen“ und vielfältigen anderen sozialdiakonischen Aufgaben, auf die ich mich sehr freue.

Jeder Abschied ist schwer und dieser für mich besonders, da ich mich mit der Region Teltow heimatlich verbunden fühle. Viele wunderbare Begegnungen, Gespräche, Konfirmanden- und Jugendfahrten, Teamer-Arbeit, Junge Gemeinden, Gemeindeveranstaltungen, Konfi-Jahrgänge, Elternabende, Christenlehre in Ruhlsdorf, Taizé-Reisen und -Andachten, Film- und Jugendgottesdienste und gute Freundschaften nehme ich als kostbare Erinnerungen mit.

Dafür bin ich sehr dankbar. Natürlich gehören auch Schwierigkeiten und Konflikte zu meinen Erfahrungen, gerade in den vergangenen Jahren, das möchte ich ehrlich sagen. Für die einen hätte ich mir andere Lösungen erhofft und wiederum andere sind vielleicht noch offen. Dafür braucht es Gottvertrauen, kühle Köpfe, warme Herzen und immer wieder Menschen, die sich für Gemeinde neu engagieren.

Ich bedanke mich herzlich bei den Kolleg*innen, den vielen ehrenamtlichen Menschen in der Gemeinde und vorrangig bei den Jugendlichen für das geschenkte Vertrauen, die gute Zusammenarbeit und die Freundschaft, die ich von vielen erfahren durfte. Mein Dank gilt auch den zahlreichen Familien, die der Gemeinde und mir ihre Kinder anvertraut haben. Das ist immer weniger selbstverständlich in diesen Zeiten. Die regionale Jugendarbeit wird hoffentlich weitergehen.

12 Die Gemeinden der Region arbeiten mit dem Kirchenkreis daran, die Stelle neu zu besetzen. Ich wünsche dafür gutes Gelingen – die Chancen stehen gut. Ich freue mich nun auf den regionalen Verabschiedungsgottesdienst, der am 16. Mai um 10.00 Uhr vor der Schinkelkirche in Großbeeren – meiner Heimatgemeinde – stattfinden wird. Vielleicht sehen wir uns dort. Ihnen und euch allen wünsche ich ganz persönlich alles Liebe und Gottes reichen Segen.

Herzlichst Ihr/euer Diakon Henry Sprenger und Hund Olsen

Abschiedsworte der Teamer und der JG Teltow

„Siehe wie gut und wie schön ist es, wenn Brüder und Schwestern in Eintracht beisammen sind!“ Psalm 133,1 nach der Übersetzung der Communauté von Taizé

Ein jegliches hat seine Zeit (Prediger 3,1) und meine Zeit in Teltow nähert sich nun ihrem Ende.“ Mit diesen Worten eröffnete Henry unserem Teamerteam und Jugendlichen, dass sich in Zukunft einiges in Teltow ändern wird.

Seit fast 12 Jahren, seit Oktober 2009, hat Henry in der Konfirmanden- und Jugendarbeit segensreich in Teltow und der Region gewirkt. Es gab unheimlich viele schöne und prägende Momente, die sich in der Kürze eines Artikels gar nicht in Worte fassen lassen. Aber wir möchten uns von ganzem Herzen bei dir bedanken, Henry. Wir, das sind zum einen die aktuellen Mitglieder der Jungen Gemeinde (JG) und Teamer des Konfirmandenteams, zum anderen aber auch all diejenigen von uns, die inzwischen mit beiden Beinen in ihrem eigenen Leben stehen und der Jugendarbeit entwachsen sind.

Vielen Dank für

… all die lebendigen Konfirmandenunterrichtsstunden, in denen du Jugendliche auf ihrem Weg in ein eigenes Glaubensleben geführt hast und die Zeit mit deiner Art, deiner Musik und deinen erlebnispädagogischen Spielen und Aktionen bereichert hast.

… all die Mengen an Nudeln und Crêpes, die du für (und mit) uns gekocht und gebacken hast und all die DVD-Abende in der JG, die Abende am Lagerfeuer und Spiele an der Tischtennisplatte, für all das Ballspielen mit deinem Hund Olsen.

… das Lachen, die aufbauenden und tröstenden Worte und die Zeit, die du dir für unsere (Krisen)-Gespräche genommen hast.

… all das Handwerkszeug, das wir auf den Teamerfahrten gelernt haben, für die Chance uns auszuprobieren, für die schönen Andachten und unsere wichtigste Teamerlektion: „Alles ist eine Lernerfahrung“.

… all die schönen JG-Fahrten mit interessanten thematischen Inputs, tollen Gesprächen, viel Gelächter und Spieleabenden (bei denen wir die hohe Kunst erlernt haben, Spielregeln ab und zu flexibel auszulegen).

… all die regionalen Fahrten und Veranstaltungen – von Osterfeuer, Sommerfest, Weihnachtsfeier, die lange Nacht der JGs, den Taizé-Fahrten über die regionalen Jugendfahrten hast du rundum für tolle Erinnerungen gesorgt. (Die Erinnerungen an die 1. Regionale Jugendfahrt nach Storkow mit den Geocaches, die wir im meterhohen Schnee gesucht haben, bleibt bei uns wohl immer unvergessen.)

 ... all die schönen Jugend- und Filmgottesdienste, Jugendkreuzwege und Krippenspiele auf dem Marktplatz und natürlich für die vielen Taizéandachten. Das Ziel der Arbeit bestand immer wieder darin, Jugendlichen auf ihrem Glaubensweg beizustehen, ihnen zu helfen und sie zu einer Gemeinschaft zu formen. Dies ist gelungen und wir sind sicher, dass dir das auch in Zukunft gelingen wird.

Für deine weitere Arbeit als Diakon in der Seniorenarbeit in Dahlem wünschen wir dir alles Liebe und Gute und viel Erfolg. Damit du diesen wichtigen Aspekt Gemeinschaft in der Gemeinde auch in Zukunft an neuer Stelle prägen kannst, möchten wir dir Worte aus dem Psalm 133 nach einer Übersetzung der Communauté von Taizé für deine künftige Arbeit mit auf deinen Weg geben:

„Siehe wie gut und wie schön ist es, wenn Brüder und Schwestern in Eintracht beisammen sind!“

Vielen Dank für die Gemeinschaft von so vielen tollen jungen Menschen in den letzten 12 Jahren!

für die JG Teltow und das Teltower Teamer-Team
Felicitas Krause

RSSPrint