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RSSPrint

Teamer-Fahrt 2015

Ein starkes Team im Konfirmandenunterricht

Schon seit vielen Jahren begleiten verschiedene Jugendliche aus unserer Jungen Gemeinde in Teltow ehrenamtlich den Konfirmandenunterricht. Wir freuen uns sehr darüber, denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich Jugendliche nach der eigenen Konfirmandenzeit weiter in der Kirchengemeinde engagieren.
Es ist nicht selbstverständlich, dass sie Zeit, Kraft und Ideen einbringen und Verantwortung übernehmen, und es ist nicht selbstverständlich, dass sie an der Gestaltung von Gottesdiensten mitwirken und anderen Menschen, z.B. Konfirmanden, helfen, den christlichen Glauben kennen zu lernen.
In diesem Jahr unterstützen unser Team Susanne Johne, Magdalena Scholz, Laura Stützer, Katharina Reichel, Elena Rodriguez, Tim Conrad und Jan Herrmann, die wir am 08. November mit einer Segnung im Gottesdienst offiziell in ihr Ehrenamt eingeführt haben. Die sieben Jugendlichen gehören zum insgesamt siebzehnköpfigen Team, das regelmäßig den Konfirmandenunterricht begleitet und sich auch für dieses Amt fortbildet. Gerade vor einigen Tagen sind wir von einer fünftägigen Teamer-Seminarfahrt in Wilhelmsaue zurückgekehrt.
Herzlich danken und verabschieden möchten wir uns von Pia Herrmann und Lena Weber, die als Teamerinnen lange mit dabei waren und uns sehr unterstützt haben. Wir wünschen den beiden für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

Henry Sprenger (Regionaler Jugendmitarbeiter)

ACHTUNG, BAUSTELLE KIRCHE! - Kreisjugendtag in Teltow

Eintritt erwünscht. Gott haftet für seine Kinder!“ hieß es am 26. September in der Ritterstraße in Teltow.

In einem Jahr, wo Teltow auf 750 Jahre Stadtgeschichte zurückblickt, hat die Evangelische Jugend unseres Kirchenkreises Teltow-Zehlendorf einen Blick in die Zukunft gewagt. Viel ist zu tun, um Kirche lebendig zu halten und besonders für die jüngeren Generationen (wieder) attraktiv zu machen. So gab es passend zum Thema verschiedene Workshops, wie z.B. „Bunt wie Gottes Schöpfung – Sexuelle Vielfalt und Lebensmodelle in Kirche“ oder „Bibel Live – ehrliche Fragen, ehrliche Antworten“. Auf dem Hof konnten sich die Jugendlichen auf einem „stillen Örtchen“ zurückziehen und „Klugscheißern“, also ihre Meinungen und Ideen zur Zukunft von Jugend in der Kirche in eine Video-Kamera sprechen.

Bei allen Fragen und Überlegungen ist doch den meisten Jugendlichen eines besonders wichtig: Echte, erfahrbare und gelebte Gemeinschaft. Das war am Abend spürbar bei Live-Musik mit Jazz-, Gitarren-, und Metal-Klängen unter dem  Zirkuszelt oder am immer noch beliebten Lagerfeuer.

Tag der offenen Höfe – JG spendet für Flüchtlinge

140 Eier, 8,75 kg Butter, 7 kg Zucker, 18 Päckchen Backpulver, 35 Päckchen Vanillezucker, 17.5kg Mehl und 5l Milch.

Das sind die Zutaten, die von uns, der Jungen Gemeinde, beim diesjährigen Tag der offenen Höfe verarbeitet wurden. Auf dem Innenhof des Pfarrhauses in Teltow fanden die Besucher unseren Waffelstand.

Dieser war dekoriert mit Luftballons und Plakaten, auf denen Fotos von unseren gemeinsamen Aktivitäten, Aktionen und Reisen zu sehen waren. In diesem Jahr lag uns ein Thema besonders am Herzen: die Flüchtlingshilfe. Vorab haben wir uns über verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten informiert und entschieden, sowohl das gesammelte Geld aus unserer aufgestellten Spendendose, als auch die Hälfte der Einnahmen unseres Waffelverkaufes an die deutsche Flüchtlingshilfe zu spenden. Insgesamt haben wir dafür 280,00 € zusammengetragen. Wir möchten uns recht herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern und natürlich auch bei allen Waffelliebhaberinnen bzw. Waffelliebhabern bedanken. 

Taizé-Sommerreise 2015

Die vollste Woche seit 15 Jahren
Taizé ist immer eine Reise wert. Bereits zum vierten Mal zog es uns dieses Jahr wieder ins südliche Burgund, auf den grünen Hügel nach Taizé. Doch grün war hier in diesem Sommer  wenig. Fast täglich 40 Grad Celsius und 6500 Jugendliche innerhalb einer Woche gleichzeitig in der Communauté, das war eine außer-gewöhnliche Erfahrung. Viele Jugendgruppen aus aller Welt, besuchten in der ersten Augustwoche die ökumenische Brüdergemeinschaft, denn in diesem Jahr feiert die Communauté gleich drei denkwürdige Ereignisse, den 100. Geburtstag ihres Gründers Frère Roger, seinen 10. Todestag und den 75. Jahrestag der Gründung der Gemeinschaft. Ruhe zu finden und sich dem Gebet zu widmen, das sind normalerweise die Ziele, warum man nach Taizé kommt. In diesem Sommer war das nicht so leicht zu realisieren, und trotzdem hat es sich der vielen netten Begegnungen und Gesprächen wegen gelohnt, hierher zu kommen. 

Landesjugend-Pilger-Camp 2015 im Havelland

„Unterwegs zu Dir“ 
Mit 300 weiteren Pilgern durchquerten wir im Juli das Havelland. Eine Woche lang auf nahezu alles verzichten, was sonst selbstverständlich ist: Strom, Fernsehen, Internet, Dusche, Kühlschrank und ein richtiges Bett. Das war eine ganz neue Erfahrung und machte uns bewusst, was man wirklich zum Leben braucht und was Luxus ist. Pilgern als Kontrastprogramm. Die Herausforderung war nicht ohne – innerhalb einer Woche, 104 Kilometer zu Fuß unterwegs, von Mötzow bei Brandenburg nach Havelberg. Es ging auf der Reise auch darum, herauszufinden, was sich jeder Einzelne zutraut, was er zu leisten im Stande ist. Eine echte Grenz-erfahrung eben. Deshalb war es auch schön zu sehen, dass viel Gemein-schaftssinn in den Jugendlichen steckt. Unterwegs haben sich immer wieder Jugendliche, die sich vorher nicht kannten, zusammengetan, um sich gegenseitig bis zum nächsten Etappenziel zu unterstützen. An vielen schönen Orten haben wir Station gemacht, haben nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt und sind reich an Eindrücken und mit vielen Blasen an den Füßen, wieder zurück nach Hause gefahren. 

Letzte Änderung am: 25.09.2016