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Der (neue) Kantor stellt sich vor

Ich bin Christopher Sosnick und seit dem 1. Januar 2017 der neue Kantor und damit der Nachfolger von Bernd Metzner in der Teltower Gemeinde. Ich bin in Berlin geboren, verheiratet. Wir haben drei Kinder.

Ich habe in Berlin und Halle an der Saale Kirchenmusik studiert (Diplom) und war vom 01. August 2014 bis zum 31. Dezember 2016 Kantor für die Süd-Region des Kirchenkreises Kyritz-Wusterhausen (jetzt Kirchenkreis Prignitz). Zu meinen Aufgaben gehörten neben der Leitung der Wusterhausener Kantorei, die kirchenmusikalische Betreuung von 30 Gemeinden. Dies beinhaltete das gottesdienstliche und konzertante Orgelspiel, die Leitung des Schulchores und die Ausbildung von nebenamtlichen Organisten.
Die historische Wagner-Orgel von 1742 in der Wusterhausener Kirche bereitete mir dabei eine besondere Freude. Berufsbegleitend habe ich die Ausbildung zum Orgelsachverständigen absolviert und bin seit 2015 Orgelsachverständiger für unsere Landeskirche.

Rückblickend war es eine gute erste Stelle, eine unbefristete Vollzeitstelle mit einer historischen Orgel und vielen sympathischen Gemeinden. Jedoch war es bei dieser Vielzahl von Gemeinden nicht möglich, sinnvolle Gemeinde- / Aufbauarbeit zu leisten. Ich war einer von acht Kantoren in etwa zehn Jahren in Wusterhausen.

Jetzt freue ich mich eine so gut gepflegte Kantorei übernehmen zu können. Neben dem Vorteil meine Kräfte und Ideen in einer Gemeinde entfalten zu können, freue ich mich auch darüber, meine in Großbeeren lebende Familie wieder in der Nähe zu wissen. Nachdem Bernd Metzner 39 Jahre lang den „Musikgarten" gehegt und gepflegt hat, ist die Kantorei auf hohem Niveau gewachsen. Dies konnte ich schon auf der Konzertreise nach Estland feststellen. So ist es eine große und ehrwürdige Aufgabe, diesen „Musikgarten" weiter zu pflegen und eventuell neue „Pflanzen" zu säen.
Nachdem mir mitgeteilt wurde, dass sich der Gemeindekirchenrat nach dem Bewerbungsverfahren für mich entschieden hat, habe ich bereits im Oktober begonnen die Teltower Kirchenkonzerte 2017 zu organisieren. So können Sie sich wie gewohnt auf viele gute Konzerte freuen. Eine neue „Pflanze" wird z.B. die sommerliche Jazzandacht oder das Orgel-Wunschkonzert sein. Ich freue mich auf viele Kinder, um z.B. Kindermusicals aufzuführen und Jugendliche, um auch den Pop-Bereich musikalisch zu erweitern.

Was wünschen Sie sich von Ihrem neuen Kantor? Ich freue mich über Ihre Anregungen. Schreiben Sie mir!

Christopher Sosnick

 

Im „Garten“ wird es weiter blühen

Abschied und Neubeginn in der Teltower Kirchenmusik

Am 1. Oktober 1977 haben wir als Ehepaar unsere Arbeit in der Teltower Kirchengemeinde begonnen. Beatrix in der Arbeit mit Kindern, ich als Kirchenmusiker. Es war insgesamt eine glückliche Zeit.

Wenn mich jemand nach meiner Arbeit in der Gemeinde gefragt hat, dann habe ich diese Tätigkeit oft mit einem Garten verglichen, in dem ich der Gärtner für den „Musikgarten“ war. Da gab es bereits vorhandene Pflanzen, die zu pflegen waren, da mussten neue Beete angelegt werden, es musste neu gesät und gepflanzt werden. Manchmal gab es Ernten, die einen vor Freude jauchzen ließen, manchmal blieb aber auch die Mühe unbelohnt, und manchmal grünte auch eine Pflanze, die ich längst aufgegeben hatte.

Jetzt ist der Zeitpunkt des Abschieds gekommen, denn wir beenden zum Jahresende unseren Dienst in der Gemeinde und verabschieden uns in den Ruhestand. Wir möchten all denen Danke sagen, die mit uns auf dem Weg waren, die uns unterstützt und ermutigt haben. Und wir danken Gott für sein gutes Geleit.
Noch eine Nachricht, die den Abschied ein kleines bisschen leichter werden lässt: Wir bleiben in Teltow und damit der Gemeinde natürlich auch weiterhin verbunden.

Und was wird nun aus dem „Musikgarten?“
Der bekommt ab 1. Januar einen neuen „Gärtner“ – meinen jungen Kollegen Christopher Sosnick, der zuletzt in Wusterhausen Kantor war. In der Februar-Ausgabe unseres Gemeindebriefes wird er sich der Gemeinde vorstellen.
Bevor zu unserer offiziellen Verabschiedung in den Gottesdienst am 8. Januar 2017 eingeladen wird, können wir uns aber noch auf viele Begegnungen in der Advents- und Weihnachtszeit freuen.  

Bernd Metzner

Letzte Änderung am: 18.02.2018