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Gottes Schöpfung ist sehr gut!

Die meisten von uns kannten Surinam nicht einmal dem Namen nach. Doch in diesem Jahr ist Surinam das Land des Weltgebetstags, und nun sind wir alle gespannt, wo wir es auf der Landkarte finden können. Wir brauchen nicht in Afrika zu suchen, denn Surinam ist das kleinste Land in Südamerika und hat gerade mal 550 000 Einwohner. Es ist nicht einmal halb so groß wie Deutschland und liegt nördlich von Brasilien an der Atlantikküste zwischen Guyana und Französisch Guyana. Die Hauptstadt ist Paramaribo. Surinam ist ein Einwanderungsland und die Bevölkerung setzt sich aus vielen verschiedenen Ethnien zusammen, 48 % der Einwohner haben einen christlichen Glauben.

Surinam ist eine Republik mit Präsidialverfassung, die Währung ist der Surinam Dollar (SRD); 1 Euro sind knapp 9 SRD. Es ist eines der buntesten Länder in Amerika, auch wegen seiner unglaublichen Natur. Der Urwald bedeckt ca. 90% des Landes und umfasst mehr als 1000 Baumarten. An der Ostküste legen Meeresschildkröten jedes Jahr ihre Eier ab, es gibt unzählige Arten von Blumen und Schmetterlingen. Um diese wunderbare Natur geht es auch beim Weltgebetstag.

Lassen sie sich einladen zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, 2. März um 19.30 Uhr in das Gemeindehaus in der Ritterstr. 11. Wir werden diesen Gottesdienst wieder gemeinsam mit den Gemeinden aus Kleinmachnow feiern. Im Anschluss an den Gottesdienst soll es auch wieder ein landestypisches Essen geben.

Wenn uns jemand bei den Vorbereitungen helfen möchte, würden Martin Bindemann und ich uns über eine Nachricht freuen. Wer sich vorab schon mal mit dem Land vertraut machen möchte und am Nachmittag Zeit hat, ist herzlich eingeladen, zum Seniorennachmittag am 28. Februar um 14.30 Uhr in der Ritterstr. 11 dazuzukommen.

Ich freue mich auf einen interessanten Gottesdienst mit Ihnen.
Erika Pietsch

 

Nachlese zum Weltgebetstag 2017

Seit 70 Jahren wird der Weltgebetstag (WGT) auch in Deutschland gefeiert. Die Verbundenheit von Christinnen und Christen aus unterschiedlichen Kulturen, Tradi-tionen, Erdteilen, in unterschiedlichen Basisgruppen, Transfair-Initiativen und Kirchengemeinden verbindet uns mit einer Art Gebetsband. Dieses zieht sich immer am ersten Freitag im Monat März um den Globus. Der Weltgebetstag ist so seit sieben Jahrzehnten eine weltweite Basisbewegung. Der Gottesdienst wird jährlich von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Frauen und Männer sind als Mitglieder in unterschiedlichen christlichen Kirchen so weltweit miteinander verbunden.

Neben dem gemeinsamen Gebet steht auch immer die aktuelle Situation im jewei-ligen Gastgeberland und ein biblisches Thema im Mittelpunkt. Die Philippinen waren in diesem Jahr das einladende Land. Sie luden ein zum Motto: „Was ist denn fair?“. Scheinbar alltäglich diese Frage. Aber vergessen wir nicht, wir reden über einen Inselstaat in der Südsee. Klimawandel, Wasserspiegel, Tauchparadies und Touristenströme, Armut und Reichtum, all das wurde dann durch die Philippinen thematisiert.

Per Bildbetrachtung und Musik stimmten wir uns auf das Inselparadies ein. Den Gottesdienst feierten wir in einer tollen Atmosphäre. Bei dem anschließenden Abendbuffet gab es Südsee-Spezialitäten. Diese wurden vom Vorbereitungsteam mitgebracht und schmeckten sehr lecker. Bei der Gelegenheit wurde dann natürlich über „Gott und die Welt“ geplauscht. Gemeinsam über Glauben, Kirche, Spiritualität und die Frage des diesjährigen WGT´s: „Was ist denn fair?“ zu erzählen und die Gemeinschaft als tragend und verbindend erleben, das ist auch ein Ziel des Weltgebetstages.

Auch in der Kita wurde der WGT mitgefeiert. Zum Gottesdienst am Freitagmorgen kamen auch einige Eltern. Zum Mittag gab es philippinisches Essen. Ebenfalls der dann am folgenden Sonntag gefeierte Kindergottesdienst wurde als Weltgebetstag gefeiert.

Und es gab auch manches Neues. So waren in diesem Jahr sowohl die katholischen Geschwister, wie auch die Kleinmachnower Gemeinde mit eingeladen. Ein kleines Team traf sich einige Male im Vorfeld. Je näher der Tag kam, desto größer wurde das Lampenfieber. Es wurde dekoriert, gekocht, gebastelt und geprobt. Der Abend wurde ein toller Erfolg. Der Gemeinderaum in der Ritterstraße reichte gerade aus. Als dann auch wirklich alle Stühle des Gemeindehauses zusammengetragen waren, hatte jede/r einen Sitzplatz. Und wir erlebten einen schönen Abend mit Anregungen zum Weiterdenken und der wunderbaren Erfahrung einer Gemeinschaft über Konfessionen und Ortsgrenzen hinweg. Ziel erreicht, danke an die Philippinos und danke an 70 Jahre Weltgebetstag in Deutschland.

Erika Pietsch und Martin Bindemann


Was ist denn fair?

Direkt und unvermittelt trifft uns die Frage der Frauen von den Philippinen. Sie laden uns ein zum Weltgebetstag 2017 – und zum Nachdenken über Gerechtigkeit. In einem konfessionsgemischten Team haben 20 Frauen die Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag, am 03. März 2017, erarbeitet. Wenn die Gebete, Lieder und Texte dann um den ganzen Globus wandern, dreht sich alles um den Inselstaat in Südostasien. Die mehr als 7000 Inseln der Philippinen liegen im Pazifischen Ozean und sind auf Grund des Klimas und der grandiosen Natur ein beliebtes Urlaubsziel.
In Folge des Klimawandels gehören die Philippinen zu den Ländern mit den stärksten Naturkatastrophen. Die gesamte Inselgruppe zeichnet sich durch eine Vielfalt an Völkern, Kulturen und Sprachen aus. Trotz des Reichtums an natürlichen Ressourcen und Bodenschätzen gibt es eine krasse soziale Ungleichheit. Die Wurzeln dieser Ungerechtigkeiten reichen zurück bis in die 330-jährige spanische Kolonialzeit. Auf der Suche nach Perspektiven zieht es viele Menschen in die Region der Hauptstadt Manila und auch in viele andere Länder. Sie arbeiten als Hausangestellte, Krankenpfleger oder Schiffspersonal,  z.T. zu sehr schlechten Arbeitsbedingungen. Die Philippinen sind das bevölkerungsreichste christliche Land in Asien. Über 80% der Bevölkerung sind katholisch. Neben anderen christlichen Glaubensrichtungen gibt es auch noch eine buddhistische Minderheit. Der Anteil der muslimischen Bevölkerung beträgt ca. 5%.

Wir feiern den Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstages am 03. März um 19.30 Uhr und möchten Sie dazu in das Pfarrhaus Ritterstr. 11 einladen. Wer uns bei der Vorbereitung des Abends helfen möchte, ist herzlich willkommen und kann sich gerne bis zum 10. Februar bei mir melden. Es wird wieder landestypisches Essen geben.
In diesem Jahr wird es die Neuerung geben, dass wir gemeinsam mit den Gemeinden aus Kleinmachnow den Gottesdienst gestalten.

Ich freue mich auf einen interessanten Gottesdienst mit Ihnen.
Erika Pietsch

Letzte Änderung am: 08.02.2019