Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen
RSSPrint

"Wie einer zum GKR kam..."

Im Jahr 2000 bin ich mit meiner Frau und meiner Tochter aus Berlin nach Teltow gezogen und habe regelmäßig den Gottesdienst in der Andreaskirche besucht. Ich war begeistert! Hier war zu spüren, dass die Gemeinde eine lebendige Gemeinschaft ist. Die Art, wie Pfarrerin Ute Bindemann ihre Predigten hielt und am Ausgang viele Gemeindeglieder mit Umarmung verabschiedete, lässt sich mit einem Wort beschreiben: herzlich!

Irgendwann hat sie uns dann zu sich nach Hause eingeladen, wobei wir uns näher kennenlernten und eine Menge über das Gemeindeleben erfuhren. Es war ein sehr schöner Abend. Aber es musste noch etwas Zeit vergehen.

Dann hat Ute Bindemann - das war sehr schlau von ihr - meine Frau nach einem Gottesdienst einmal beiseite genommen und ihr gesagt, dass sie sich mich gut im GKR vorstellen könnte. Bei dieser Wahl - das war nicht anders zu erwarten - landete ich auf der „Ersatzbank“. Das heißt, dass ich bei allen Sitzungen des GKR dabei sein und mitreden durfte, ein Stimmrecht hatte ich aber nur gelegentlich, wenn ich aufgrund der Abwesenheit anderer Ältester nachrückte. Als Ersatzältester habe ich mich drei Jahre später - im Jahr 2007 - erneut zur Wahl gestellt und landete wieder auf der „Ersatzbank“. Das war aber nicht schlimm, im Gegenteil. Manchmal ist es besser, langsam in eine Verantwortung hineinzuwachsen. Damals habe ich oft im Freundeskreis gesagt: so eine ehrenamtliche Tätigkeit bedeutet, dass man regelmäßig mit Menschen zusammen ist, die ihre Freizeit dafür verwenden, etwas Wichtiges zu gestalten und ohne die Frage nach persönlichem Vorteil einer Gemeinschaft zu dienen. Davon geht eine positive Energie aus. Das macht glücklich!

Im Jahr 2010 wurde ich dann für 6 Jahre als Ältester - ohne „Ersatz“ - gewählt und werde mich in diesem Jahr wieder zur Wahl stellen.

Aber trotzdem sucht der GKR nach weiteren Kandidatinnen und Kandidaten, weil neue Impulse immer gut sind und auch nicht alle Gemeindeälteste, deren Amtszeit abgelaufen ist, wieder kandidieren. Wir brauchen eine Frischzellenkur!

Um eine häufig gestellte Frage zu beantworten: wir treffen uns einmal im Monat, meist am ersten Mittwoch, für ca. drei Stunden zu einer Sitzung ab 19 Uhr. Diese Zeit hat jeder!

Wer jetzt ein wenig ins Grübeln kommt, der werfe sein Herz über die Hürde und springe hinterher! Informationen gibt es im Gemeindebüro.

Liebe Mitglieder der Jungen Gemeinde, wäre das nicht auch etwas für Euch? Wenn Ihr mindestens 18 Jahre alt seid und keine Angehörigen im GKR habt, dann könnt Ihr mitmachen und mitgestalten! Wie cool klingt das denn: „Jüngster Gemeindeältester“?

Und wie sagte Erich Kästner? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Rolf Brix (Gemeindeältester)

 

Letzte Änderung am: 14.07.2016