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Monatsspruch September

Monatsspruch September

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ (Matthäus 16, 26)

Liebe Gemeinde,

wann haben Sie zuletzt an Ihre Seele gedacht oder von ihr geredet? Wann haben Sie sich zuletzt von der Seele Anderer erzählen lassen? Wir reden übers Wetter, übers Essen, über die Schule, zuletzt auch übers Klima, über unsere Gesundheit, und so weiter. Alles Themen, die sicher ihre Berechtigung haben. Aber irgendwann werden wir unweigerlich auf unser Innerstes gestoßen, auf das, was uns selbst ausmacht; auf das, was unser innerster Schatz ist.

„Die Seele ist so etwas wie Gottes Wohnung im Menschen“, so hat es im letzten Jahr die Theologin Johanna Haberer einmal ausgedrückt. Die Seele ist auf der einen Seite das ganz Eigene des Menschen und andererseits der Teil im Menschen, der eine Verbindung zu Gott hat. Ich denke dabei unweigerlich an die Darstellung des Adam in der Sixtinischen Kapelle, als er von Gott seine Seele eingehaucht bekommt. Erst dann, so scheint es, wurde der Mensch ein lebendiges Wesen.

Manchmal hält das Ich des Menschen sogar Zwiesprache mit seiner Seele; etwa in dem Lied von Paul Gerhardt „Du meine Seele, singe …“ oder wenn es in Psalm 103 heißt: „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!“ Die Seele wird mit „Du“ angeredet.

In vergangenen Zeiten hat man versucht, die Seele an einem bestimmten Ort im Körper zu verorten, etwa in der Kehle, da, wo der Atem in den Körper strömt; oder im Herzen, das Organ, das bei Aufregung und Emotionen besonders schnell schlägt. Oder im Bereich der Nieren. Wir kennen das aus der Redewendung „Jemanden auf Herz und Nieren prüfen.“

Jesus schlägt mit diesem Ausspruch bei Matthäus den Bogen zu sich selbst und zu Gott. Er war mit seinen Jüngern in Streit geraten, die nicht glauben wollten, dass sein Weg im Leiden endet und dass die Nachfolge Christi eine gefährliche Sache ist. Die Seele zeigt sich nach Jesus dort, wo einer in Gottes Namen Werte und Haltungen vertritt, die die unbedingte Liebe zu Gott und zum Nächsten fordern. Kurz zuvor sagt er seinen Jüngern: „Wer sein Leben erhalten will, der wird’s verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden. Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“ Jesus fragt uns damit nach unseren eigenen Sehnsüchten und nach unserer Verantwortung für unseren Nächsten.

Reden wir wieder von unserer Seele, um die man sich sorgen muss! Nicht von „Person“ oder „Persönlichkeit“. Nein, sagen wir „Seele“! Sie ist das persönlichste Geschenk Gottes an uns.

Es grüßt Sie herzlich

Pfarrer Christoph Noack


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Partnerschaftstreffen

Besuch aus Wehr

Vom 26. bis 29. September erwarten wir Besuch aus unserer Partnergemeinde in Wehr (Schwarzwald). Interessenten zur Unterstützung der Organisation oder Quartiergeber melden sich bitte bei Ute Bindemann.

Einladung zum Konfirmationsjubiläum

Vor 25 Jahren war das Jahr 1994. Sind Sie in diesem Jahr hier in Teltow oder in einer anderen Kirchengemeinde eingesegnet worden? Oder noch weiter zurückgedacht: War Ihre Konfirmation im Jahr 1969? Oder begehen Sie ein anderes „rundes“ Konfirmationsjubiläum, z. B. das Goldene oder Diamantene Jubiläum, und haben die Bindung an Ihre evangelische  Kirche beibehalten? Dann laden wir Sie herzlich zur Feier des Konfirmationsjubiläums am Sonntag, den 15. September 2019, um 10.30 Uhr in den Abendmahlsgottesdienst in unsere St. Andreaskirche ein. Lassen Sie sich den Segen Gottes erneut zusprechen und kommen Sie nach dem Gottesdienst gerne zum Austausch von Erinnerungen an den Kaffeetisch im Pfarrhaus.
Wenn Sie an dieser Feier teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro mit Ihrer Konfirmationsurkunde an. Auf Sie und Ihre Geschichten, Erinnerungen und Fotos freuen wir uns sehr.
Für Ihre Kirchengemeinde Pfarrer Klemp-Kindermann

Letzte Änderung am: 02.09.2019